2017
November
Standard

Wie man ein Magnetsegel bei der Ankunft an nahen Sternen zum Bremsen nutzt

Das StarShot-Projekt will Mini-Satelliten auf den Weg zu fremden Sternen schicken, indem man ihnen mit einem starken Laser-Impuls – oder mehreren – einen derart ordentlichen Schub verleiht, dass sie mit bis zu zwanzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu den Sternen eilen. Eine Reise etwa zu Proxima Centauri würde dann nur noch ca. 20 Jahre dauern. Allerdings könnte die Ausbeute einer solchen Expedition noch höher sein, wenn die Sonden bei der Ankunft am Ziel auch bremsen würden. Beim StarShot-Projekt hingegen geht man davon aus, dass sie ungebrenst vorbeirasen.

In „Proxima Rising“ bremst das Raumschiff, die Messenger, mit Hilfe eines Magnetsegels und indem sie Material aus dem interstellaren Raum aufnimmt. Magnetsegel sind eine sehr eigenartige Konstruktion: Sie bestehen aus einer Schleife aus einem supraleitenden Material, in der ein nie versiegender Strom ein Magnetfeld erzeugt. Dieses wirkt auf die geladenen Teilchen des interstellaren Mediums als Hindernis, als Bremse. Der offnsichtliche Vorteil: ein Magnetsegel besteht nur aus wenig Material, was an Bord eines Raumschiffs immer ein riesiger Pluspunkt ist.

Weiter lesen →

mehr
Standard

Staubring um Proxima Centauri entdeckt – Hinweis auf Planetensystem?

Dass um den der Sonne nächstgelegenen Stern Proxima Centauri ein Planet kreist, wissen Astronomen schon länger. Nun hat das ALMA-Observatorium der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile einen Staubring um den Stern entdeckt, der mit dem Asteroidengürtel des Sonnensystems vergleichbar ist. Während der Planet Proxima Centauri b mit einer Entfernung vin 4 Millionen Kilometern (Distanz Erde-Sonne: 150 Millionen Kilometer) in sehr engem Orbit um ssinen Stern kreist, befindet sich der Staubring deutlich weiter entfernt, nämlich in einigen hundert Millionen Kilometern Abstand.

Weiter lesen →

mehr