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Neue Karte des Titan: Karst-Seen und unterirdisch verbundene Meere

Der Saturnmond Titan verbirgt sein Antlitz gern mit dichten Wolkenschichten. Selbst nach dem Besuch der Raumsonde Cassini sind nur neun Prozent seiner Oberfläche im hoher Auflösung und 25 bis 30 Prozent in niedriger Auflösung vermessen. Forscher haben nun trotzdem eine topografische Karte des ganzes Mondes anfertigen können – indem sie Daten unbekannter Bereiche aus den bekannten Daten ableiteten. Das komplette Ergebnis steht anderen Forschern zur Nutzung zur Verfügung. Im Datenmaterial finden sich zum Beispiel einige neue Berge (maximal 700 Meter hoch) sowie das Ergebnis, dass Titan an den Polen deutlich stärker abgeplattet ist als bisher vermutet.

Die ersten Forscher nutzten die Datenbasis auch bereits und konnten daraus drei spannende Erkenntnisse gewinnen:
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