Neue Landkarten für Pluto: IAU legt Namen fest

Seit 7. September haben die ersten 14 Berge, Ebenen, Krater und Spalten auf Pluto offizielle Namen. Die Internationale Astronomische Union ehrt damit bekannte Forscher, aber auch Weltraummissionen und bedient sich bei verschiedenen Mythen der Welt.

  • Tombaugh Regio: Clyde Tombaugh (1906–1997) entdeckte 1930 den Pluto.
  • Burney-Krater: Venetia Burney (1918–2009) schlug als 11-jähriges Mädchen den Namen Pluto vor.
  • Sputnik Planitia: Nach dem ersten Erdsatelliten, Sputnik 1 (1957)
  • Tenzing Montes und Hillary Montes: Nach den Erstbesteigern des Mt. Everest.
  • Al-Idrisi Montes: Ash-Sharif al-Idrisi (1100–1165/66) war ein arabischer Kartenmacher und Geograph.
  • Djanggawul Fossae: Die drei Djanggawul kommen aus der australischen Mythologie.
  • Sleipnir Fossa: Nach dem achtbeinigen Pferd des nordischen Gottes Odin.
  • Virgil Fossae: Nach dem römischen Poeten.
  • Adlivun Cavus: So heißt die Unterwelt in der Inuit-Mythologie.
  • Hayabusa Terra: Nach der japanischen Mission, die das erste Asteroiden-Material zur Erde brachte.
  • Voyager Terra: Nach den beiden Voyager-Sonden.
  • Tartarus Dorsa: Tartarus ist das tiefste Loch der griechischen Unterwelt.
  • Elliot-Krater: Der Forscher James Elliot (1943–2011) hat als erster mit Sternenbedeckungen das Sonnensystem studiert.
Die ersten 14 Landschaften des Pluto tragen berühmte Namen – nun auch offiziell.

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