2018
Januar
Standard

Planeten, die um Planeten kreisen: Diversität im Orion-Nebel

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild des Orion – das heißt, er leuchtet selbst, angeregt von den vielen jungen Sternen, die aus seinem Material entstanden sind und noch entstehen. Das Video unten zeigt eine hübsche Animation der NASA, die Bilder mehrerer Teleskope verwendet, um einen Flug durch den Orionnebel zu simulieren. Sie sollten sich übrigens nicht wünschen, dieser Route mit einem Raumschiff zu folgen, denn dann sehen sie: nichts, nur die Schwärze des Alls. Als Nebel offenbart sich der Orionnebel nur aus der Ferne und mit den richtigen Instrumenten beobachtet.

Das Hubble-Teleskop hat sich im vergangenen Jahr den 1350 Lichtjahre entfernten Nebel unter einem ganz bestimmten Gesichtspunkt noch einmal neu angesehen. Diesmal ging es nicht um die großen, hellen Sterne wie den Theta¹ Orionis C mit der 200.000-fachen Leuchtkraft der Sonne, sondern um besonders kleine Objekte, etwa Braune Zwerge. Dabei handelt es sich um Himmelsobjekte, die nie schwer genug zur Zündung der Fusionsreaktion in ihrem Inneren waren, also nie zu Sternen im eigentlichen Sinn geworden sind. Sie geben trotzdem über verschiedene Mechanismen Wärme ab, lassen sich also von infrarot-empfindlichen Hubble beobachten.

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