Leben

Enceladus: Wie die Eis-Geysire entstanden Enceladus

Enceladus: Wie die Eis-Geysire entstanden

Ein äußerer Einfluss, vermutlich die Kollision mit einem großen Asteroiden, hat Enceladus vor ein paar Millionen Jahren anscheinend so kräftig angestoßen, dass der Saturnmond um etwa 55 Grad auf die Seite kippte, wie Forscher jetzt herausfanden. Das Einschlaggebiet, das dementsprechend geologisch jung ist, kennt man heute als die "Tiger Stripes", weil hier aus mehreren Brüchen in der Eiskruste Wasser herausschießt wie bei einem Geysir – nur kälter. (mehr …)
Der erste Wetterbericht für Proxima Centauri B Leben

Der erste Wetterbericht für Proxima Centauri B

Die Entdeckung, dass der erdnächste Stern Proxima Centauri einen erdähnlichen Planeten besitzt, hat bei vielen Menschen die Phantasie angekurbelt. Immerhin scheint der Stern mit "nur" 4,2 Lichtjahren Entfernung prinzipiell erreichbar, wenn wir auch mit einer Reisezeit von 100 Jahren und mehr rechnen müssen. Tatsächlich scheint der Planet der Erde gar nicht so sehr ähnlich zu sein – immerhin ist sein Zentralgestirn ein Roter, ständig Flares aussendender Zwerg, den er in sehr engem Abstand und mit stets der gleichen zugewandten Seite umkreist. Und ein Stück schwerer als die Erde ist Proxima Centauri B ebenfalls. (mehr …)
Der kalte Fleck – Überbleibsel einer Kollision zweier Universen? Leben

Der kalte Fleck – Überbleibsel einer Kollision zweier Universen?

Das gesamte Universum wird von einer Hintergrundstrahlung (CMB, Cosmic Microwave Background) beleuchtet, die aus der Frühzeit des Universums stammt. Ihre Struktur hat sich der Materiestruktur des Universums aufgeprägt. Normalerweise lässt sich für lokale Abweichungen ihrer Temperatur immer auch eine Ursache finden. Beim "Cold Spot" des CMB ist das schwierig. Statt bei 2,73 Kelvin (oder -270,43 Grad Celsius) liegt die Temperatur der Hintergrundstrahlung hier 0,00015 Grad niedriger. Das ist auf den ersten Blick kein riesiger Unterschied, doch wie man an der Karte sieht, fällt er wegen der sonstigen Homogenität doch auf. Bisher vermutete man, dass ein Supervoid, ein riesiges, "leeres"…
Leben nach dem Vulkanausbruch Leben

Leben nach dem Vulkanausbruch

138 Tage lang, von Oktober 2011 bis März 2012, hat er seine Umgebung in eine lebensfeindliche Wüste verwandelt: der Unterwasservulkan Tagoro vor der Kanaren-Insel El Hierro, der sogar aus dem Weltraum zu sehen war. Geschmolzene Lava und giftige Gase haben jedes Leben in mehreren Kilometern Umkreis vernichtet. Als Folge des Ausbruchs bildete sich ein Vulkankegel, der vom 363 Meter tiefen Seegrund bis auf 89 Meter Tiefe wuchs. Die Wassertemperatur stieg ebenso wie der Gehalt an Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff, während der Sauerstoffgehalt fiel. (mehr …)