Leben

Wie viele Planeten passen in die habitable Zone eines Sterns? Leben

Wie viele Planeten passen in die habitable Zone eines Sterns?

Die bewohnbare Zone unseres Sonnensystems ist relativ eng. Mars, auf der äußeren Seite, liegt schon knapp außerhalb, Venus, der Sonne näher als die Erde, kreist noch nicht innerhalb. Von acht Planeten befindet sich nur die Erde in einem gerade richtigen Abstand zu ihrem Heimatstern. Auf das ganze Universum bezogen, würde eine solche Quote natürlich die Chancen verringern, bewohnbare Welten zu finden. Aber ist das Sonnensystem Ausnahme oder Regel? Tatsächlich haben Astronomen andere Sternsysteme gefunden, in denen es besser aussieht. Um den Roten Zwerg Trappist-1 etwa kreisen gleich drei Planeten in der habitablen Zone. In einer Studie im Astronomical Journal…
Auch auf dem Mond muss der Mensch mal wohin … Leben

Auch auf dem Mond muss der Mensch mal wohin …

Der Weltraum ist unbequem, das gilt auch für das Verrichten allzu menschlicher Bedürfnisse. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee für das perfekte Weltraum-Klo? Die könnte Ihnen 20.000 Dollar einbringen, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllt: Allgemeine Anforderungen Einfach zu benutzen Geruchsdicht Einsatzdauer von mind. 14 Tagen Einsetzbar für Urin, Fäkalien, Erbrochenes, Diarrhoe, Monatsblut Einsetzbar von Frauen und Männern zwischen 1,47 und 1,95 m und von 48 bis 131 kg Einsetzbar auch von kranken Crewmitgliedern, u.a. fähig, Erbrochenes aufzufangen, ohne dass das Crewmitglied seinen Kopf in die Toilette stecken muss (mehr …)
Wie viele Zivilisationen gibt es in der Milchstraße? Leben

Wie viele Zivilisationen gibt es in der Milchstraße?

Gibt es noch andere denkende Wesen im Universum? Gerade haben Forscher herausgefunden, dass zumindest Leben relativ häufig vorkommt. In Sachen Intelligenz war die Ergebnisse, die auf der Analyse der Entwicklung auf der Erde beruhten, weniger eindeutig. Ein im Astrophysical Journal erschienener neuer Beitrag kommt da zu ermutigenderen Aussagen. Astrophysiker Tom Westby, einer der Autoren, erklärt das Vorgehen der Gruppe: "Die klassische Metode, um die Anzal intelligenter Zivilisationen zu schätzen, beruht auf Schätzungen von Faktoren, die die Entstehung von Leben begünstigen. Allerdings differieren die Meinungen dazu oft stark. Unsere neue Studie vereinfacht das, und so erhalten wir eine solide Schätzung." Der…
Wie häufig ist Leben im Weltall? Leben

Wie häufig ist Leben im Weltall?

Die Frage ist derzeit im Grunde nicht zu beantworten. Die bekannte Drake-Gleichung gaukelt zwar eine gewisse Genauigkeit vor, krankt aber daran, dass man über jeden ihrer sieben Faktoren trefflich streiten kann. Wir haben eben im Moment nur ein Beispiel für intelligentes Leben, und von uns auf das gesamte Universum zu schließen, wäre zwar irgendwie menschlich, ist aber wissenschaftlich problematisch. Aber es gibt eine Alternative. Wir können fragen, mit welcher Wahrscheinlichkeit auf der Erde Leben entstehen würde, würden wir die Uhr immer wieder zurückdrehen und neu anfangen. Die Bedingungen auf der Erde kennen wir ziemlich gut, und die Astronomen sind sich…
Salzige Mars-Pfützen kein Lebensraum Leben

Salzige Mars-Pfützen kein Lebensraum

Auf der Oberfläche des Roten Planeten können normale Gewässer unter heutigen Bedingungen nicht mehr für längere Zeit existieren. Möglich wäre aber, dass stark salzhaltige Feuchtigkeits-Reservoirs an der Oberfläche ("Pfützen", in der Fachsprache "Brines") oder dicht darunter für einige Zeit stabil bleiben, vor allem im Mars-Frühjahr und -Sommer, wenn Eis-Ablagerungen tauen. Ob diese Pfützen allerdings für Leben, wie wir es kennen, geeignet sind, ist fraglich. 2018 machten Meldungen Schlagzeilen, wonach diese Brines durchaus lebensfreundliche Bedingungen aufweisen könnten. Dafür sprach die Tatsache, dass sich unter den auf dem Mars herrschenden Bedingungen Sauerstoff sehr gut in den Brines lösen müsste. Während die…
Leben in einer wasserstoffreichen Atmosphäre Leben

Leben in einer wasserstoffreichen Atmosphäre

Der Exoplanet K2-18b, ca. 124 Lichtjahre von der Erde entfernt, ist eine Art Mini-Neptun, wie Astronomen im vergangenen Jahr herausfanden. Er ist sieben bis zehn Mal so schwer wie die Erde und hat den 2,7-fachen Radius. K2-18b umkreist seinen Zentralstern, einen Roten Zwerg, einmal in 33 Tagen. Damit befindet er sich in der habitablen Zone seines Sterns. Für die Astronomen weist er aber noch eine andere bemerkenswerte Besonderheit ab: In seiner Atmosphäre konnten Wasserstoff, Helium und Wasserdampf nachgewiesen werden. In den Medien erschien K2-18b deshalb gleich als "Erde 2.0", was er definitiv nicht ist. Die Forscher, die ihn 2019…
Silent Sun: Das Phänomen der ruhigen Sonne Astrophysik

Silent Sun: Das Phänomen der ruhigen Sonne

Die Sonne ist ziemlich ruhig. Das ist die Prämisse meines Romans "Silent Sun". Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen haben das nun aber auch mit einem in Science veröffentlichten systematischen Vergleich nachgewiesen. Bei solchen Analysen kommt es natürlich darauf an, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Rote Zwerge etwa gelten als ziemlich aktiv. Aber auch bei Gelben Zwergen wie der Sonne kann es große Unterschiede geben. Deshalb wählten die Forscherinnen und Forscher solche Kandidaten aus, die der Sonne in entscheidenden Eigenschaften gleichen. Neben der Oberflächentemperatur, dem Alter und dem Anteil von schweren Elementen war das vor allem die…
Kepler-1649c: ein Erd-Zwilling mit aufbrausendem Mutterstern Astrophysik

Kepler-1649c: ein Erd-Zwilling mit aufbrausendem Mutterstern

Das Kepler-Teleskop ist bereits abgeschaltet, aber trotzdem finden Astronomen in seinen Daten immer wieder neue Exoplaneten. Der 300 Lichtjahre von der Erde entfernte Kepler-1649c ist so ein Fundstück. das den Forschern bei der ersten, automatisierten Durchsicht noch entgangen war. Dabei besitzt der Gesteinsplanet eine wichtige Besonderheit: Es handelt sich um den bisher in allen Aspekten erdähnlichsten Exoplaneten. Kepler-1649c ist demnach nur 1,06 mal größer als die Erde. Er erhält etwa drei Viertel der Energie von seinem Zentralstern, die die Erde von der Sonne erhält. Damit müsste Wasser, so vorhanden, an seiner Oberfläche flüssig vorliegen. Schade ist nur, dass Kepler-1649c…