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Äußere Planeten von Trappist-1 könnten Wasser besitzen Leben

Äußere Planeten von Trappist-1 könnten Wasser besitzen

Trappist-1 ist ein vielversprechendes Sonnensystem, was die Suche nach Leben betrifft. Man weiß, dass dort gleich mehrere Planeten in der bewohnbaren Zone kreisen. Das ist der Bereich, in dem auf der Oberfläche eines Planeten Wasser in flüssigem Zustand existieren könnte. Doch der Zentralstern ist hier ein Roter Zwerg, der zu Ausbrüchen neigt und viel UV- und Röntgenstrahlung abgibt. Damit könnte der Stern seinen Planeten das Wasser längst entrissen haben. Denn die ultraviolette Strahlung bricht die Bindungen der Moleküle auf, während Röntgenstrahlung die Atmosphäre aufheizt. Neue Ergebnisse des Hubble-Teleskops (speziell des Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS)) zeigen nun, dass das höchstens…
Trappist-1 ist deutlich älter als das Sonnensystem Leben

Trappist-1 ist deutlich älter als das Sonnensystem

Anfang des Jahres machte ein etwa 39 Lichtjahre von der Erde entferntes System Schlagzeilen: Um den Stern Trappist-1 hatte man bis zu sieben Planeten gefunden, von denen sich mindestens drei in der bewohnbaren Zone bewegen sollten. Trappist-1 ist ein Roter Zwerg, kaum größer (aber deutlich schwerer) als unser Jupiter. Ob die Welten, die ihn umkreisen, gute Bedingungen für Leben bieten, ist bisher nicht abschließend geklärt. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Alter des Zentralsterns. Rote Zwerge produzieren gerade in ihrer Jugend jede Menge Strahlungsausbrüche (Flares), die den hier besonders nahen Planeten gefährlich werden können. Bisher hatte man angenommen, dass…
Wer wird das letzte Lebewesen auf der Erde sein? Leben

Wer wird das letzte Lebewesen auf der Erde sein?

Es heißt ja immer, Kakerlaken würden jede Katastrophe überstehen. Aber falls jemals eine Supernova in unserer Nachbarschaft die Erde in ein Gammastrahlungs-Bad taucht, wäre dies das Ende auch der hiesigen Kakerlaken-Population. Überlebende gäbe es trotzdem noch, wie Astrobiologen in einem Bericht in Scientific Reports beschreiben. Sie sind meist weniger als einen Millimeter groß und gehören zum Stamm der Bärtierchen. Bärtierchen leben im Meer und an Land. Dass sie auch in Extremfällen noch überlebensfähig sind, weiß die Biologie schon länger. Trockenheitsperioden, Kälteeinbrüche, starke Schwankungen im Salzgehalt des Wassers oder Sauerstoffmangel überstehen sie mit Hilfe ausgeklügelter Strategien. An Bord des Satelliten FOTON-M3 hat die ESA 2007…
Enceladus: Wie die Eis-Geysire entstanden Enceladus

Enceladus: Wie die Eis-Geysire entstanden

Ein äußerer Einfluss, vermutlich die Kollision mit einem großen Asteroiden, hat Enceladus vor ein paar Millionen Jahren anscheinend so kräftig angestoßen, dass der Saturnmond um etwa 55 Grad auf die Seite kippte, wie Forscher jetzt herausfanden. Das Einschlaggebiet, das dementsprechend geologisch jung ist, kennt man heute als die "Tiger Stripes", weil hier aus mehreren Brüchen in der Eiskruste Wasser herausschießt wie bei einem Geysir – nur kälter. (mehr …)
Der erste Wetterbericht für Proxima Centauri B Leben

Der erste Wetterbericht für Proxima Centauri B

Die Entdeckung, dass der erdnächste Stern Proxima Centauri einen erdähnlichen Planeten besitzt, hat bei vielen Menschen die Phantasie angekurbelt. Immerhin scheint der Stern mit "nur" 4,2 Lichtjahren Entfernung prinzipiell erreichbar, wenn wir auch mit einer Reisezeit von 100 Jahren und mehr rechnen müssen. Tatsächlich scheint der Planet der Erde gar nicht so sehr ähnlich zu sein – immerhin ist sein Zentralgestirn ein Roter, ständig Flares aussendender Zwerg, den er in sehr engem Abstand und mit stets der gleichen zugewandten Seite umkreist. Und ein Stück schwerer als die Erde ist Proxima Centauri B ebenfalls. (mehr …)
Der kalte Fleck – Überbleibsel einer Kollision zweier Universen? Leben

Der kalte Fleck – Überbleibsel einer Kollision zweier Universen?

Das gesamte Universum wird von einer Hintergrundstrahlung (CMB, Cosmic Microwave Background) beleuchtet, die aus der Frühzeit des Universums stammt. Ihre Struktur hat sich der Materiestruktur des Universums aufgeprägt. Normalerweise lässt sich für lokale Abweichungen ihrer Temperatur immer auch eine Ursache finden. Beim "Cold Spot" des CMB ist das schwierig. Statt bei 2,73 Kelvin (oder -270,43 Grad Celsius) liegt die Temperatur der Hintergrundstrahlung hier 0,00015 Grad niedriger. Das ist auf den ersten Blick kein riesiger Unterschied, doch wie man an der Karte sieht, fällt er wegen der sonstigen Homogenität doch auf. Bisher vermutete man, dass ein Supervoid, ein riesiges, "leeres"…
Leben nach dem Vulkanausbruch Leben

Leben nach dem Vulkanausbruch

138 Tage lang, von Oktober 2011 bis März 2012, hat er seine Umgebung in eine lebensfeindliche Wüste verwandelt: der Unterwasservulkan Tagoro vor der Kanaren-Insel El Hierro, der sogar aus dem Weltraum zu sehen war. Geschmolzene Lava und giftige Gase haben jedes Leben in mehreren Kilometern Umkreis vernichtet. Als Folge des Ausbruchs bildete sich ein Vulkankegel, der vom 363 Meter tiefen Seegrund bis auf 89 Meter Tiefe wuchs. Die Wassertemperatur stieg ebenso wie der Gehalt an Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff, während der Sauerstoffgehalt fiel. (mehr …)