2019
August
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Strukturen im kosmischen Nebel

Die Milchstraße existiert seit mindestens 13 Milliarden Jahren. Seitdem bildet sie immer wieder neue Sterne; eine Generation löst die nächste ab. Dazu braucht sie Gas – und zwar mehr, als sie selbst enthält. Das gilt auch für alle anderen Galaxien. Aber wo bedienen sich Milchstraße, Andromeda und Co.? Im intergalaktischen Medium, dem auf den ersten Blick leeren Raum zwischen den Galaxien.

Denn diese riesigen Bereiche sind nicht leer. Sie enthalten das intergalaktische Medium, Baryonen zumeist (zu 80-90 Prozent, wenn das Urknall-Modell hält). Es handelt sich um Materie, die von keinem System durch Gravitation beeinflusst wird. Aber trotzdem, das zeigt eine neue Studie eines internationalen Forscherteams, bilden sich darin Strukturen aus. Normalerweise lässt sich das intergalaktische Medium (IGM) nur indirekt beobachten – durch die abschirmende Wirkung, die es auf Strahlung dahinter befindlicher Sterne hat. Die Forscher wählten deshalb das Medium der Simulation. Sie ließen im Computer zwei Materie-Halos (die jeweils eine Galaxie umgeben) über ein Megaparsec-langes kosmisches Filament interagieren und beobachteten die dabei entstehenden Strukturen.

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