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Pulsare: Von Schwarzen Witwen und Redbacks Space

Pulsare: Von Schwarzen Witwen und Redbacks

Bei Doppelsternsystemen geht es wie in Ehen zu: einer der Partner stirbt fast immer als erster. Zurück bleibt, wenn der Ausgangsstern nicht zu groß war, ein Neutronenstern. Dieser enthält einen großen Teil der Masse des Ausgangssterns, durchmisst aber nur etwa 20 Kilometer. So, wie ein Eiskunstläufer, der die Arme an den Körper zieht, schneller rotiert, muss sich auch der Neutronenstern sehr schnell um seine Achse drehen. Dabei strahlt er wie ein Leuchtturm Radiowellen ab – für Astronomen wird er so zum Pulsar, denn die Wellen treffen die Erde nur in bestimmten Abständen. (mehr …)
Wie tote Sterne Planeten gebären können Space

Wie tote Sterne Planeten gebären können

Wenn ein Stern in einer gewaltigen Supernova-Explosion stirbt, bleibt normalerweise nur sehr wenig von ihm übrig. Das meiste Material wird abgestoßen, das betrifft auch jeden einzelnen Planeten. Nur ein kleiner, sehr dichter Kern bleibt übrig, der je nach Ausgangsmasse zum Neutronenstern (falls er schnell rotiert: zum Pulsar) oder zum Schwarzen Loch wird. Trotzdem befanden sich die ersten Exoplaneten, die 1992 entdeckt wurden, im Orbit um solch eine Sternleiche – um den Pulsar PSR 1257+12. Mit den Theorien zur Planetenentstehung ist das schwer vereinbar. Wo eine Supernova stattfand, wächst kein Planet mehr. Hat der tote Stern sich seinen Begleiter etwa eingefangen,…