2018
Mai
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Sterngrößen im Universum: Einmal neu durchzählen, bitte?

Wenn Astronomen Aussagen darüber treffen, wie viele Sterne welcher Größe es in unserer Milchstraße und anderswo geben könnte, dann zählen sie diese nicht einfach durch – sie schätzen. Als Grundlage dafür dienen Modelle, die irgendwann jemand aufgestellt hat und die dann in der Realität überprüft wurden. Ein solches Modell ist die Salpeter-Funktion, erstmals 1955 von Edwin Salpeter für die Umgebung der Sonne abgeleitet. Sie stellt einen Zusammenhang her zwischen den Anfangsmassen junger Sterne und den Massen der Kerne, aus denen sie entstehen. Demnach sollte es deutlich mehr Sterne geringer Masse als Sterne hoher Masse geben, was sich in der Folge dann auch auf die Verteilung der Endprodukte im Universum auswirkt, also von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen.

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