2020
Mai
Standard

Sternriesen verhindern Planeten-Geburten

Die Chance, als junger Stern Planeten-Nachwuchs zu bekommen, hängt offenbar ganz wesentlich von der Nachbarschaft ab. Das haben Astronomen mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops herausgefunden. Sie haben dazu drei Jahre lang den offenen Sternhaufen Westerlund 2 beobachtet, der auf geringem Raum etwa 5.000 Sterne enthält, darunter auch echte Riesen.

Westerlund 2 ist erst ein bis zwei Millionen Jahre alt. Das macht ihn zum idealen Kandidaten, um Theorien zur Planetenentstehung zu überprüfen, denn alle Sterne darin haben das noch vor sich oder haben gerade erst damit angefangen. Die Forscher können die teils massiven Sterne dort also quasi bei der Schwangerschaftsgymnastik beobachten. Mit Hubbles Wide Field Camera 3 fanden sie denn auch, dass 1.500 der insgesamt 5000 Sterne mit 0,1 bis 5 Sonnenmassen Fluktuationen in ihrer Helligkeit aufweisen, die auf eine protoplanetare Scheibe deuten.

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