2019
Mai
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Mit Jeff Bezos zum Mond – und mit Ihrer Postkarte ins All

Amazon-Gründer und -Chef Jeff Bezos hat eine Vision: er will „die Erde bewahren und das Potenzial von Leben und Arbeit im Weltall ausloten“. Seit einiger Zeit schon startet sein wiederverwendbares „New Shepard“-Raumschiff zu Testflügen; im nächsten Jahr soll es erstmals menschliche Astronauten ins All bringen, und zwar als zahlende Gäste. Auf der größeren „New Glenn“-Rakete haben das US-Militär und private Unternehmen bereits Flüge gebucht. Sie soll 2021 erstmals starten. Die Rakete ist fast 100 Meter hoch und kann 45 Tonnen in einen niedrigern Erdorbit bzw. 13 Tonnen in einen geostationären Orbit bringen (Falcon Heavy: 63 Tonnen / 23 Tonnen).

Gestern hat Bezos (der jedes Jahr etwa 1 Milliarde US-Dollar aus dem Verkauf vin Amazon-Aktien in seine Weltraumfirma investiert) nun den Lunar Lander seiner Firma BlueOrigin vorgestellt. Das Gefährt soll je nach Konfiguration unterschiedliche Lasten (maximal 3,6 Tonnen) aus dem Mond-Orbit zur Oberfläche transportieren – darunter auch die ersten Menschen, wenn 2024 Amerikaner zum Mond zurückkehren werden.

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Die ersten Sternexplosionen waren gigantisch – und asymmetrisch

Wenn ein Stern mit deutlich mehr Masse als die Sonne seinen Brennstoff verbraucht hat, vergeht er in einem gewaltigem Feuerwerk, einer Supernova. Im heutigen Universum ist das ein nicht allzu häufiger Anblick, denn der überwiegende Teil der Sterne sind Rote Zwerge, die ihr Leben bei weitem nicht so spektakulär beenden. Auch der Sonne steht keine Supernova bevor. Sie wird sich zum Roten Riesen entwickeln, von dem am Ende nur noch ein harmloser Weißer Zwerg übrig bleibt.

In der Frühzeit des Universums war das aber noch anders. Damals dürfte es weder Rote Zwerge noch Sterne in der Größe der Sonne gegeben haben. Vielmehr war das damals noch viel kleinere Universum voller Riesensterne, die man heute der sogenannten Population III zuordnet. Die bestanden nur aus dem, was der Urknall geliefert hatte: Wasserstoff, Helium und ein bisschen Lithium. Doch die Zusammensetzung des Kosmos änderte sich, als diese frühen Sterne ihr kurzes, aber energiereiches Leben beendeten. In ihren Explosionen entstanden erst die schwereren Elemente, die sich dann in Sternen der jüngeren Populationen II und I ansammeln konnten.

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