2018
Dezember
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Neptuns und Supererden entstehen am häufigsten

Mit Hilfe des ALMA-Radioteleskops haben sich Astronomen eine Reihe protoplanetarer Scheiben um junge Sterne in der Taurus-Molekularwolke näher angesehen, einem 430 Lichtjahre von der Erde entfernten Gebiet, in dem derzeit viele Sterne geboren werden. 32 protoplanetare Scheiben haben die Forscher untersucht; immerhin zwölf von ihnen besitzen eine Struktur mit Ringen und Lücken.

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Hier sind wir: Ein Signal für außerirdische Zivilisationen

Wäre es möglich, außerirdische Zivilisationen auf uns aufmerksam zu  machen? Ja, sagt eine Machbarkeitsstudie des MIT-Doktoranden James Clark, die im Astrophyscal Journal  veröffentlicht wurde. Clark hat zwei bereits verfügbare Technologien miteinander kombiniert: Starke Laser von 1 oder 2 MW  Leistung, wie etwa den Airborne Laser der U.S. Air Force, und ein großes Teleskop mit 30- oder 45-Meter-Optik, wie sie gerade im Bau sind.

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Eu:Cropis – mehr als nur Tomatenanbau im Weltall

Am Abend des dritten Dezember war ich im Kontrollzentrum Oberpfaffenhofen Zeuge, wie eine SpaceX-Rakete erfolgreich ins All gestartet ist und vom DLR-Team schließlich die Kontrolle über den ausgesetzten Satelliten übernommen wurde. Seitdem schwebt nun ein neuer Garten im All. Entwickelt von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und gebaut von den Spezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll Eu:Cropis untersuchen, wie ein geschlossenes biologisches Lebenserhaltungssystem im All funktionieren und zur Nahrungsgewinnung eingesetzt werden kann.

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Dunkle Materie + Dunkle Energie = Flüssigkeit mit negativer Masse?

Das Konzept der Dunklen Materie haben die Physiker eingeführt, nachdem sie festgestellt haben, dass u.a. den Galaxien Masse fehlt, um ihre Rotation zu erklären. Die Dunkle Energie mit ihren seltsamen Eigenschaften brauchen sie, um zum Beispiel die Entwicklung des Universums in seiner frühen Kindheit zu erklären, als es plötzlich einen gewaltigen Wachstumsschub gehabt haben muss. Beide Konzepte werden im aktuellen Modell des Universums, LambdaCDM genannt, zusammengefasst.

Dieses Modell hat allerdings einen kleinen Nachteil: Es sagt nichts darüber, woraus Dunkle Materie und Dunkle Energie bestehen. Die Experimentalphysiker sind der Antwort auf diese Frage in den letzten Jahren auch kein Stück näher gekommen. Man bräuchte neuartige Physik, aber alles, was die Experimente ergeben, ist eine Bestätigung der gegenwärtigen physikalischen Erkenntnisse.

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