2020
Februar
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Warum der linke Schulterstern des Orion verblasst

Beteigeuze ist ein Roter Überriese. Mit 1000-fachem Durchmesser der Sonne und – ehemals – 10.000-facher Leuchtkraft beeindruckt er die ganze Milchstraße, aber nun hat es der Stern sogar in die Tagesthemen der ARD geschafft. Warum? Weil alle auf eine Katastrophe hoffen. Wenn ein derart großer Stern in kurzer Zeit auf 36 Prozent seiner früheren Leuchtkraft verblasst, liegt es nahe, ihm ein baldiges Ende in einer Supernova vorherzusagen. Das wäre sicher spektakulär, würde es den irdischen Nachthimmel doch mit der Helligkeit eines Halbmondes zieren.

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Kosmische Strings und unsere Existenz im Universum

Der Urknall ist der Anfang dieses, unseres Universums, da sind sich die Astrophysiker einig. Ob es das einzige Ereignis dieser Art war oder sein wird, darüber kann man trefflich philosophieren. Aber es gibt auch beim Urknall selbst noch ein paar ungelöste Fragen. Die wohl wichtigste davon dürfte sein: Warum gibt es uns überhaupt? Denn eigentlich müssten beim Urknall, nachdem sich alle vier Grundkräfte endlich gezeigt hatten, Materie und Antimaterie in genau gleicher Menge entstanden sein. Der weitere Ablauf wäre dann langweilig gewesen: Materie und Antimaterie zerstören sich gegenseitig, und das Universum ist wieder so leer, wie es vorher nicht vorhanden war. Menschen? Fehlanzeige.

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Schlafende Monster-Galaxie aus der Frühzeit des Universums

XMM-2599 scheint auf den ersten Blick eine langweilige, weil sterbende Galaxie zu sein. Aber, das fand ein international Forscherteam jetzt heraus, es handelt sich dabei um ein schlafendes Monster. XMM-2599 entstand schon vor mehr als 12 Milliarden Jahren, als das Universum mit 1,8 Milliarden Jahren noch sehr jung war. Zunächst war die Galaxie überaus aktiv. „Noch bevor dasUniversum 2 Milliarden Jahre alt geworden war, hatte XMM-2599 mehr als 300 Milliarden Sonnenmassen gebildet und war zu einer ultramassiven Galaxie geworden“, sagt Benjamin Forrest, Hauptautor der Studie im Astrophysical Journal.

„Noch spannender ist aber, dass wir zeigen konnten, dass XMM-2599 die meisten seiner Sterne wie in einem Rausch gebildet hat, als das Universum erst 1 Milliarde Jahre alt war – und später dann inaktiv wurde“, erklärt Forrest weiter. Das Team fand heraus, dass XMM-2599 in seiner aktivsten Zeit 1000 Sonnenmassen pro Jahr geboren hat. Die Milchstraße formt hingegen nur einen neuen Stern pro Jahr.

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Dramatisches Ende eines Sternen-Paares

Den Todeskampf zweier Sternen-Partner konnten Astronomen mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) jetzt im Bild festhalten. Die Gaswolke, die aus mehreren Kringeln zu bestehen scheint, stellt die Überreste des Sternsystems HD101584 dar. „Ein nahegelegener massearmer Begleitstern wurde von dem Riesen verschluckt“, erläutert Hans Olofsson von der Chalmers University of Technology, Schweden, der eine in Astronomy & Astrophysics veröffentlichte Studie über dieses Objekt leitete.

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Spektakuläre Details auf der Oberfläche der Sonne

Das Daniel K. Inouye Solar Telescope (DKIST) der NSF spielt in meinem Roman „Silent Sun“ eine wichtige Rolle. Als ich das Buch schrieb, war das Sonnenteleskop noch im Bau. Es ist auch heute nicht komplett fertiggestellt, doch es hat bereits die ersten Schnappschüsse seines einzigen Beobachtungsobjekts angefertigt, unserer Sonne. Die Bilder sind absolut beeindruckend, zeigen sie doch die Oberfläche der Sonne mit bisher nie gesehenen Details.

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