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Wo versteckt das Universum seine fehlende Masse?

Schwarz macht schlank, sagt man ja gern. Diesen Trick nutzt anscheinend auch das Universum. Jedenfalls sieht es für die Astronomen deutlich schlanker aus, als es in Wirklichkeit ist. Beim Urknall wurde, das lässt sich ausrechnen, eine bestimmter Betrag an Materie freigesetzt (die Rede ist hier nur von gewöhnlicher, nicht von Dunkler Materie). Zählt man aber alles zusammen, was heute am Himmel zu sehen ist, kommen die Astronomen nur auf zwei Drittel dieses Betrags.

Wo versteckt das Universum das restliche Drittel? Dieses „Missing Baryon Problem“ ist eine wichtige Frage, verrät sie doch einiges über die Struktur des Alls. Und bevor wir nach Dunkler Materie suchen, sollten wir dann nicht zumindest ein komplettes Inventar normaler Materie besitzen?

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