2019
April
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Woraus Dunkle Materie nicht besteht

„Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, muss das, was übrig bleibt, so unwahrscheinlich es auch klingt, die Wahrheit sein“, sagt der Detektiv Sherlock Holmes in „Das Zeichen der Vier“ zu Dr. Watson. So ähnlich gehen die Kosmologen auf der Suche nach der Dunklen Materie vor, die ja 85 Prozent der Masse des Universums ausmachen soll. Sie schließen eine Komponente nach der anderen aus. In jüngster Zeit ist ihnen das gleich dreimal gelungen.

Dunkle Materie besteht nicht aus kleinen Schwarzen Löchern. Das haben Astronomen mit Hilfe des japanischen Subaru-Teleskops gezeigt. Ihre Strategie war dabei sehr spannend. Nach u.a. von Stephen Hawking entworfenen Theorien könnte das Universum voller winziger, mikrometergroßer Schwarzer Löcher sein, die im Urknall entstanden sind. Diese primordialen Schwarzen Löcher sind zwar unsichtbar. Aber sie wirken durch ihre Gravitation. Gäbe es zwischen der Erde und der Andromeda-Galaxie eine größere Zahl von ihnen, müssten sie regelmäßig das Licht von Sternen der fernen Galaxie ablenken. Nach solchen Ablenkungen haben die Astronomen gesucht – und sie nicht in ausreichender Zahl gefunden, damit diese primordialen Schwarzen Löcher noch Kandidaten für die Dunkle Materie wären.

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