2018
Juli
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Terraforming des Mars: Das Kohlendioxid reicht nicht

Der Atmosphäre des Roten Planeten fehlt nicht nur Sauerstoff komplett, sie ist auch sehr dünn. Statt eines Oberflächendrucks von einem bar auf der Erde erreicht die Marsatmosphäre nur 6 Millibar, also weniger als ein Hunderstel des Erddrucks. Das hat zur Folge, dass Astronauten dort nur mit Druckanzügen arbeiten können. Wäre die Atmosphäre deutlich dichter, würde eine Atemmaske reichen. Wäre die Dichte noch höher, könnte das Kohlendioxid, der Haupt-Bestandteil der Atmosphäre, seine auf der Erde gefürchtete Rolle als Klimagas spielen: Ein Treibhauseffekt könnte entstehen, die Temperaturen würden steigen – und wären irgendwann vielleicht hoch genug, dass das gefroren existierende Wasser wieder flüssig würde.

Anhänger der Besiedelung des Mars wollen diesen, Terra-Forming genannten Prozess beschleunigen, indem sie z. B. mit riesigen Spiegeln das CO2 an den Polen auftauen. Doch es gibt ein Problem: Besitzt der Mars überhaupt genug Kohlendioxid, um auf diese Weise erdähnlich zu werden?

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