2018
Juni
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Leben auf fernen Monden?

Bei der Suche nach Geschwistern der Erde ziehen Astronomen oft vor allem Gesteinsplaneten in Betracht. Aus gutem Grund: in unserem Sonnensystem befinden sich nur solche, der Erde ähnliche Planeten in der habitablen Zone. Doch in anderen Sonnensystemen muss das nicht der Fall sein. Dort könnten sich auch Gasriesen groß wie Jupiter und größer in der bewohnbaren Zone ihres Sternes befinden. Womöglich dehnt sich die habitable Zone dann sogar noch aus, weil diese Riesenplaneten die Monde in ihrem Orbit zusätzlich mit Energie versorgen.

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Organische Stoffe auf dem Mars – und ein jahreszeitlicher Methan-Zyklus

Forscher schätzen, dass pro Jahr 100 bis 300 Tonnen organscher Stoffe aus dem All auf der Mars-Oberfläche landen müssten. Wenn man berücksichtigt, dass dieser Prozess seit Milliarden Jahren abläuft, müssten dort reichhaltige organische Ablagerungen zu finden sein (die wohlgemerkt abiotisch entstanden, also nichts mit organischem Leben zu tun haben). Allerdings haben die ersten Sonden, die den Marsboden mit einem Gas-Chromatographen untersucht haben, Viking-1 und Viking-2, in den von ihnen untersuchten Regolith-Proben keinerlei Spuren organischen Materials gefunden.

Das hat die Wissenschaft sehr verwundert – bis heute, denn das Fachmagazin Science veröffentlicht nun neue Daten des Curiosity-Rovers der NASA, der demnach eindeutig Spuren organischer Moleküle gefunden hat, darunter Thiophen, 2- und 3-Methylthiophen, Methanethiol und Dimethylsulfid. Dabei könnte es sich auch um Bruchteile größerer Moleküle handeln. Dass sie – anders als in den von Viking 1 und 2 untersuchten Proben –, erhalten blieben, könnte an einem ungewöhnlich hohen Schwefelanteil in den Proben liegen, der sie konserviert haben könnte.

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