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Wo findet man am leichtesten Zeichen für außerirdisches Leben?

Die Astronomen wissen heute, dass die meisten Sterne im Lauf ihres Lebens ein Planetensystem entwickeln. Insgesamt schätzt man, dass die Zahl der Planeten die der Sterne übertrifft. Im Mittel besitzt jeder Stern zwischen einem und zwei Planeten. Die Milchstraße mit ihren 200 Milliarden Sternen könnte demnach etwa 300 Milliarden Planeten aufweisen.

Dabei existiert eine große Variabilität. Es gibt Gasriesen, die sich in enger Umlaufbahn um ihren Mutterstern drehen und fast so heiß wie dieser sind. Es gibt Eisplaneten weit draußen, wie etwa Neptun im Sonnensystem, es gibt Planeten, die mit der Erde vergleichbar sind, und es gibt sogar eine große Zahl kosmischer Einzelgänger, die ganz ohne Stern durch die Einsamkeit des Alls rasen. Wie all diese Systeme konkret aussehen und ob dort dann auch Leben entstehen kann, das hängt von den näheren Umständen ab.

Diese zu erforschen, fällt den Astronomen gar nicht so leicht – vor allem, weil es um sehr große Entfernungen und um lichtschwache Objekte geht. Anders als Sterne leuchten ja Planeten nicht selbst! Wenn wir uns auf die Suche nach einem Exemplar machen, das Leben beherbergt, wäre es also hilfreich zu wissen, wo wir noch am ehesten darauf treffen. Natürlich in der habitablen Zone, wo flüssiges Wasser auf der Oberfläche existieren kann.

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