2020
September
Standard

Schwarze Löcher verraten sich im Röntgenspektrum

Schwarze Löcher sind die Überbleibsel von Sternen mit mehr als acht Sonnenmassen. Alles spricht dafür, dass es sie gibt – Relativitätstheorie, Kosmologie und so weiter. Nur ein supermassives Schwarzes Loch – mit der Masse von mehr als 6 Milliarden Sonnenmassen – wurde bisher mit Hilfe der umgebenden Strahlung im Radiowellenlängenbereich „fotografiert“.  Aber Schwarze Löcher stellarer Größe hat noch niemand gesehen.

Deshalb freut es die Forscher, dass ein internationales Team von Astrophysikern nun ausgeprägte Signaturen des Ereignishorizonts Schwarzer Löcher gefunden hat, die sie eindeutig von Neutronensternen trennen – Objekten, die in Masse und Größe mit Schwarzen Löchern vergleichbar sind, aber keinen Ereignishorizont besitzen. Dies ist bei weitem der bisher stärkste Beweis der Existenz von Schwarzen Löchern mit stellarer Masse.

Das Team, bestehend aus Mr. Srimanta Banerjee und Professor Sudip Bhattacharyya vom Tata-Institut für Grundlagenforschung, Indien, sowie Professor Marat Gilfanov und Professor Rashid Sunyaev vom Max-Planck-Institut für Astrophysik, Deutschland, und dem Weltraumforschungsinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Russland, veröffentlicht diese Forschung in einer Arbeit, die in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht wurde.

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