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Test: eVscope, das Teleskop für bequeme Teilzeit-Astronomen

Mein erstes Fernrohr habe ich mir mit so etwa zehn Jahren selbst gebastelt – mit Hilfe eines Optik-Baukastens, nachdem ich den Elektronik-Baukasten nicht mehr mochte, weil ich mir beim Löten die Finger verbrannt hatte (ja, damals gab es in Kinderspielzeug tatsächlich noch Dinge, mit denen man ein Haus abfackeln oder zumindest Lötzinn schmelzen konnte). Der Mond hing in diesem Fernrohr immer falsch herum am Himmel, was ich skurril fand. Schließlich zeigte mein Fernglas die Dinge auch immer richtig herum. Ich hatte ein bisschen den Verdacht, dass die Erwachsenen damit verhindern wollten, dass man mit dem Fernrohr fremde Fenster ausspähte. Was tatsächlich möglich war, und unsere Wohnung im 14. Stock eines Hochhauses bot da beste Möglichkeiten.

Nun, der Mond hängt auch im online knapp 3000 € teuren eVscope des französischen Herstellers Unistellar falsch herum. Das Teleskop steht neuerdings auf meinem Balkon, manchmal auch im Garten oder auf der Wiese. Ich habe deutlich weniger gezahlt, $1300 nämlich, als ich das Projekt 2017 bei Kickstarter unterstützt habe. Die Auslieferung hat sich etwas hinausgezögert, aber das kennt man von Kickstarter ja.

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Dreifachsystem aus Braunen Zwergen entdeckt

Braune Zwerge sind Himmelsobjekte, die ein bisschen zu klein dafür waren, sich zu richtigen Sternen zu entwickeln. Das bedeutet nicht, dass sie nicht heiß sein können – unter Umständen laufen in ihnen trotzdem Fusionsreaktionen ab wie in unserer Sonne, nur in kleinerem Ausmaß bzw. mit anderen Ausgangsstoffen wie etwa Deuterium statt Wasserstoff. Für die Astronomen sind sie sehr interessant, weil die sie umkreisenden Planeten womöglich noch bessere Lebenschancen bieten als bei den größeren Roten Zwerge, die leider zu heftigen Strahlungsausbrüchen neigen.

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Eisenregen In den Abendstunden

Der Planet WASP-76b, von der Erde etwa 640 Lichtjahre entfernt, umkreist seinen Stern WASP-76 einmal alle etwa 1,8 Tage im relativ geringen Abstand von nur 0,03 Astronomischen Einheiten (AE). Die Erde ist eine AE von der Sonne entfernt. Der Stern WASP-76 ist etwas größer und heißer als die Sonne, aber für den ihn umkreisenden Planeten spielt das keine große Rolle mehr. Bei so geringem Abstand wird es einfach verdammt heiß. Der Planet, beinahe so schwer wie unser Jupiter, gilt deshalb auch als „Heißer Jupiter“. Die große Hitze hat diese Welt stark aufgebläht; WASP-76b hat einen deutlich größeren Umfang als unser Jupiter.

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Hexaquark d*(2380): ein neuer Kandidat für die Dunkle Materie

Eines der großen Rätsel unseres Universums besteht in der Frage, woraus Dunkle Materie besteht. Dass sie existiert, ergibt sich aus mehrerren Hinweisen der Astronomen, u.a. was Eigenheiten der Rotation von Galaxien betrifft. Immerhin 63 Prozent des Materieanteils des Kosmos müssten demnach die Dunkle Materie ausmachen, von deren Natur die Physiker bisher keine Ahnung haben.

Klar ist nur, dass Dunkle Materie lediglich über de Gravitation mit normaler Materie wechselwirkt. In Frage kommen u.a. sogenannte WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles, schwach wechselwirkende massive Teilchen) die zur kalten dunklen Materie gehören. Allerdings kommen die Forscher auf der Suche nach ihnen nur langsam voran. Es gelingt ihnen bisher nur, mehr und mehr Kandidaten auszuschließen, was es allmählich unwahrscheinlicher macht, dass sie bereits auf der richtigen Spur sind.

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