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Neue NASA-Simulationen: Wie es rund um ein Schwarzes Loch zugeht

Schwarze Löcher wachsen, indem sie sich aus einer sogenannten Akkretionsscheibe ernähren, die sie mit frischer Materie speist. Diese Scheibe besteht aus Plasma, ionisiertem Gas, das mit hoher Geschwindigkeit um das Schwarze Loch orbitiert, in einer fortlaufenden Spirale, wobei es sich durch Kollisionen seiner Bestandteile ständig aufheizt.

Auf einen Betrachter muss die Akkretionsscheibe aber nicht wie eine klassische Scheibe wirken (etwa wie die Saturnringe). Denn das Schwarze Loch erzeugt eine so unglaubliche Schwerkraft, dass die Strahlung der hinteren Teile der Scheibe abgelenkt wird. Forscher des Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, haben das jetzt in eindrucksvollen Computersimulationen nachgestellt.

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Wasserdampf in der Atmosphäre eines bewohnbaren Gesteinsplaneten

An Wasser herrscht im Universum kein Mangel. Wassermoleküle kommen im kalten interstellaren Medium vor. In der Atmosphäre heißer Gasplaneten sind sie nach dem Wasserstoff der zweithäufigste Stoff. Die Planeten Neptun und Uranus und ihre Geschwister im All bezeichnet man nicht ohne Grund als Eisriesen – sie bestehen auch aus großen Mengen Wassereis.

Auf Gesteinsplaneten könnte Wasser ein Zeichen für gute Lebensbedingungen sein. Allerdings kommt es hier sehr darauf an, wo sich das Wasser befindet. Von einigen Planeten ahnen die Forscher auf Grund ihrer Dichte schon, dass sie über große Wassermengen verfügen könnten. Ein den ganzen Himmelskörper umspannender, tiefer Ozean jedoch wäre für Leben, wie wir es kennen (und das ist die einzige Lebensform, über die wir sprechen können) ziemlich ungeeignet.

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Exo-Io: Vulkanischer Exo-Moon im Orbit von WASP-49 b?

WASP-49 ist ein gelber Zwergstern, etwas kleiner als die Sonne und im Gefüge des Universums wohl genauso unwichtig wie unser eigener Heimatstern, sodass er bisher nicht einmal einen richtigen Namen bekommen hat. Astronomen kennen ihn auch als „2MASS J06042146-1657550“ oder „TYC 5936-2086-1“. Dass er mit WASP-49 zusätzlich eine relativ kurze Bezeichnung besitzt, verdankt er der „Wide Angle Search for Planets“: WASP ist eine internationalen Kooperation, die zwei autonome Teleskope betreibt, mit deren Daten im Jahre 2011 in diesem, 550 Lichtjahre von der Erde entfernten System im Sternbild Hase ein Planet entdeckt wurde.

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