Standard

Auch auf dem Mond muss der Mensch mal wohin …

Der Weltraum ist unbequem, das gilt auch für das Verrichten allzu menschlicher Bedürfnisse. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee für das perfekte Weltraum-Klo? Die könnte Ihnen 20.000 Dollar einbringen, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllt:

Allgemeine Anforderungen

  • Einfach zu benutzen
  • Geruchsdicht
  • Einsatzdauer von mind. 14 Tagen
  • Einsetzbar für Urin, Fäkalien, Erbrochenes, Diarrhoe, Monatsblut
  • Einsetzbar von Frauen und Männern zwischen 1,47 und 1,95 m und von 48 bis 131 kg
  • Einsetzbar auch von kranken Crewmitgliedern, u.a. fähig, Erbrochenes aufzufangen, ohne dass das Crewmitglied seinen Kopf in die Toilette stecken muss

Read more

mehr
Standard

Steampunk lebt: Wie ein dampfbetriebener Roboter Enceladus erforschen soll

Sparrow heißt auf Deutsch „Spatz“. Was Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory der NASA da unter der Bezeichnung SPARROW zu den Eismonden Enceladus und Europa schicken wollen, hat mit dem Vogel keinerlei Ähnlichkeit. SPARROW haben die Akronym-verliebten Amerikaner aus dem langen Namen „Steam Propelled Autonomous Retrieval Robot for Ocean Worlds“ gebildet. Das Projekt ist Teil des NASA Innovative Advanced Concepts“-Programm (NIAC), dessen aktuelle Kandidaten die NASA schon im Frühjahr bekanntgegeben hat.

Read more

mehr
Standard

Wie viele Zivilisationen gibt es in der Milchstraße?

Gibt es noch andere denkende Wesen im Universum? Gerade haben Forscher herausgefunden, dass zumindest Leben relativ häufig vorkommt. In Sachen Intelligenz war die Ergebnisse, die auf der Analyse der Entwicklung auf der Erde beruhten, weniger eindeutig.

Ein im Astrophysical Journal erschienener neuer Beitrag kommt da zu ermutigenderen Aussagen. Astrophysiker Tom Westby, einer der Autoren, erklärt das Vorgehen der Gruppe: „Die klassische Metode, um die Anzal intelligenter Zivilisationen zu schätzen, beruht auf Schätzungen von Faktoren, die die Entstehung von Leben begünstigen. Allerdings differieren die Meinungen dazu oft stark. Unsere neue Studie vereinfacht das, und so erhalten wir eine solide Schätzung.“

Der Wert, den die Forscher ermittelt haben, beträgt 42. Gut, kleiner Scherz. Westby erklärt weiter:

Read more

mehr
Standard

Sonnenflecken-Probleme alter Sterne

Durch Magnetfelder verursachte Sonnenflecken plagen unsere Sonne schon seit Ewigkeiten. Ihre Häufigkeit ändert sich ungefähr alle elf Jahre, aber auch im schlimmsten Fall bedecken sie nie mehr als 0,4 Prozent der Sonnenoberfläche.  Allerdings ist die Sonne ziemlich groß, was man auch daran erkennt, dass ein Sonnenfleck gern mal so groß wie der komplette Querschnitt der Erde sein kann.

Die Sonne ist im kosmischen Vergleich aber nur ein kleines Licht, und so, wie es Menschen mit mehr und mit weniger Sommersprossen gibt, gibt es auch Sterne, die besonders viele Flecken haben. Unter Umständen wird unsere Sonne in gut fünf Milliarden Jahren selbst einmal zu einem solchen Problem-Stern; im Mittel trifft das etwa jeden zehnten Stern mit der ungefähren Masse der Sonne.

Read more

mehr
Standard

Wo verstecken sich die allerersten Sterne?

Sterne wie die Sonne bestehen weitgehend aus Abfall – übrig gebliebener Materie, die vor vielen Milliarden Jahren beim Tod vorhergehender Stern-Generationen ausgestoßen wurden. Dass das so ist, erkennt man an ihrem Gehalt schwererer Elemente, der Metallizität. Denn als das Universum noch jung war, gab es nur Wasserstoff, Helium und ein bisschen Lithium, sonst nichts. Daraus bildeten sich vor langer, langer Zeit die allerersten Sterne. Man nennt sie „Population III“, obwohl sie die ersten waren, während die aktuelle Generation, zu der auch die Sonne gehört, sich Population I nennt. Population I ist aus der Asche von Population II geboren, so wie Population II aus den Überresten von Population III entstand.

Read more

mehr