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Überraschende Kandidaten für außeridisches Leben Leben

Überraschende Kandidaten für außeridisches Leben

Wenn Astronomen nach Orten außerhalb der Erde suchen, wo vielleicht Leben existieren könnte, überprüfen sie oft zuerst die habitable Zone von Sternensystemen. Immerhin beherbergt die Milchstraße allein schon 100 bis 400 Milliarden Sterne und mindestens so viele Planeten. Habitabel bedeutet, dass dort Wasser in flüssiger Form existieren sollte. Wasser ist, so viel wir wissen, das Elixier des Lebens. Es hat das Leben auf der Erde ermöglicht und ist für den Fortbestand aller lebenden Systeme auf dem Planeten unverzichtbar. Das erklärt, warum Wissenschaftler ständig auf der Suche nach Hinweisen auf Wasser auf anderen festen Körpern im Universum sind. Bislang konnte…
Einem Stern bei der Geburt zusehen Astrophysik

Einem Stern bei der Geburt zusehen

Starforge heißt ein von einem internationalen Forscherteam entwickeltes Simulationsprogramm, das die bisher realistischste und höchstauflösende 3D-Simulation der Sternentstehung ermöglicht. Das Ergebnis ist ein visuell atemberaubendes, mathematisch getriebenes Wunderwerk, das es dem Betrachter erlaubt, um eine bunte Gaswolke im 3D-Raum herumzuschweben, während er das Entstehen von funkelnden Sternen beobachtet. STARFORGE (Star Formation in Gaseous Environments) simuliert zum ersten Mal eine ganze Gaswolke, und zwar mit 100 mal größerer Masse, als das bisher möglich war. Es ist auch die erste Simulation, die gleichzeitig Sternentstehung, -entwicklung und -dynamik modelliert und dabei auch Rückkopplungen der Sterne untereinander berücksichtigt, etwa Jets, Strahlung, Sternenwind und nahe…
Das Rauschen des interstellaren Raums Astrophysik

Das Rauschen des interstellaren Raums

Das Vakuum zwischen den Sternen ist nicht leer. Das interstellare Medium besteht aus Staub und Gas, das wiederum in atomarer, molekularer und ionisierter Form vorliegen kann. Seine Dichte ist sehr unterschiedlich. Interessanterweise ist sie in kühlen, dichten Regionen am größten, wo die Materie hauptsächlich in molekularer Form vorliegt und man bis zu 1 Million Moleküle pro Kubizentimeter zähken könnte. In heißen, diffusen Bereichen hingegen ist die Materie hauptsächlich ionisiert und man findet pro 10.000 Kubikzentimeter nur ein einziges Ion vor. Im Vergleich etwa zu den Fähigkeiten einer von Menschen konstruierten Vakuumkammer mit immer noch zehn Milliarden Teilchen pro Kubikzentimeter ist…
Was man als Astronaut bei BlueOrigin können muss Space

Was man als Astronaut bei BlueOrigin können muss

Das vom Amazon-Gründer Jeff Bezos gestartete Raumfahrtunternehmen BlueOrigin hat jetzt das Datum ihres ersten bemannten Raumflugs bekanntgegeben. Die New-Shepard-Kapsel wird dabei in einem Suborbitalflug die offizielle Grenze zum All überqueren. Damit sind alle Passagiere anschließend echte Astronaut*innen. Einen Sitz beim Erstflug am 20. Juli kann man bei BlueOrigin ersteigern. Dazu hat das Unternehmen nun bekanntgegeben, welche Voraussetzungen Kandidatinnen und Kandidaten erfüllen müssen. Nämlich diese (übersetzt in Alltagsanforderungen): (mehr …)
Tricorder & Co: Mit dem Handy Stoffe analysieren? Space

Tricorder & Co: Mit dem Handy Stoffe analysieren?

In fast all meinen Romanen nutzen die Protagonisten Geräte in der Größe eines Smartphones, um Stoffe zu untersuchen, auf die sie stoßen. Aktuelle Labortechnik ist noch ein ganzes Stück größer – aber das muss überhaupt nicht sein. Das beweist jetzt ein Forscherteam in einem Beitrag in den Review of Scientific Instruments. Das Team um Peter Rentzepis von der Texas A&M hat eine Erweiterung für ein gewöhnliches Mobiltelefon entwickelt, mit der das Gerät Chemikalien, Medikamente, biologische Moleküle und Krankheitserreger nachweisen kann. Moderne Mobiltelefone verfügen über hochwertige Kameras, die in der Lage sind, niedrige Lichtstärken zu erkennen und Rauschen durch die Bildverarbeitung zu…
Zusehen, wie ein Planet wächst Space

Zusehen, wie ein Planet wächst

Astronomen weisen Exoplaneten meist anhand von Unregelmäßigkeiten im Leuchten des Muttersterns nach. Obwohl bisher über 4.000 Exoplaneten katalogisiert wurden, konnten bisher nur 15 direkt von Teleskopen abgebildet werden. Selbst auf deren besten Fotos sind die Planeten nur Punkte, einfach weil sie so weit weg und recht klein sind. Eine neue Technik des Hubble-Teams soll nun dabei helfen, Planeten direkt abzubilden. Den Forschern ist es damit gelungen, einen seltenen Blick auf einen jupitergroßen, sich noch bildenden Planeten zu erhaschen, der sich von Material ernährt, das einen jungen Stern umgibt. Sie berichten davon im Astronomical Journal. "Wir wissen einfach nicht sehr viel…
Noch mehr Hard Science und Fiction auf Patreon Andere Bücher

Noch mehr Hard Science und Fiction auf Patreon

Seit über einem Jahr ist Brandon Q. Morris nun auf Patreon präsent, einer Plattform, auf der Fans ihre "Creators" unterstützen können, was man mit "Kulturschaffende" übersetzen könnte. Das bedeutet mehr als 365 Beiträge (jeden Tag einen) – zu Wissenschaft, Schreiben, Raumfahrt und anderen Themen, monatliche Lesungen, ein exklusiver Jahresband mit Signatur… Da ich nicht so gut bin, mich selbst anzupreisen, habe ich die Nutzer dort um ihre Meinung gebeten. Alle Zitate sind unbearbeitet. Ich bedanke mich recht herzlich dafür! Sebastian Rott schreibt: "Harte Wissenschaft, spannende Zukunftsvisionen, ausgezeichnet ausgewählte Artikel. Darum bin ich bei Brandon Q. Morris auf Patreon!" Susann…
Braune Zwerge am Limit Space

Braune Zwerge am Limit

Braune Zwerge entstehen, wenn ein neu geborener Stern nicht genug Masse besitzt, um die Kernfusion von Wasserstoff zu zünden. Das ist ihr wesentlicher Unterschied zu riesigen Gasplaneten – Braune Zwerge entstehen quasi zuerst und in der Mitte des Systems, Gasriesen folgn später. Als Zentralobjekte ihres Systems erben Braune Zwerge natürlich auch die Rotation der protostellaren Wolke. Aber manche von ihnen geben anscheinend später noch einmal extra Gas. Astronomen der Western University in Kanada haben nämlich jetzt drei Braune Zwerge entdeckt, die sich schneller drehen als alle anderen zuvor gefundenen und damit nah an die theoretische Maximalgeschwindigkeit kommen. Die Astronomen…