2019
Juni
Standard

Das interstellare Medium als Tankstelle – eine Beispielrechnung

In meinem Buch „Proxima Rising“ schildere ich, wie ein zunächst stecknadelgroßes Raumschiff von starken Lasern auf 20 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird. Danach wächst es, indem es Material aus seiner Umgebung aufsammelt. Aber ist das nicht völlig unrealistisch, weil der Raum zwischen den Sternen einfach nur leer ist?

Sie ahnen die Antwort, denn ich bemühe mich ja um harte, wissenschaftlich mögliche Science Fiction: Nein. Das Vakuum ist nicht leer. Aus quantenphysikalischer Sicht ist es sogar alles andere als das, aber darauf beziehe ich mich nicht. Der normale interstellare Raum ist voller Materie. Dabei handelt es sich größtenteils um Wasserstoff, aber auch jedes andere Element, das in einem Stern erzeugt und in einer Supernova freigesetzt wurde, kommt in Spuren darin vor.

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