Watson startet bald ins All – zunächst zur ISS

Als Leser von Enceladus & Co. kennen Sie Watson, eine Künstliche Intelligenz mit einigen überraschenden Fähigkeiten. Umso mehr freue ich mich, dass sich Watson nun tatsächlich auf den Weg ins All macht: Von Juni bis Oktober wird er den deutschen Astronauten Alexander Gerst an Bord der Internationalen Raumstation bei der Arbeit unterstützen. Watson bildet dabei quasi das „Denkvermögen“ des Roboterballs „Crew Interactive MObile CompanioN“ (CIMON).

CIMON, gemeinsam von Airbus, der DLR, IBM und der TU München entwickelt, ist komplett 3D-gedruckt. Die Entwickler stellen ihn sich als mobilen Assistenten vor, der mit seinem Wissen bei der Problemlösung hilft. Später, zusätzlich auch mit emotionaler Intelligenz ausgestattet, könnte er bei längeren Flügen etwa zum Mars die Crew-Dynamik positiv beeinflussen.

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BrandonQMorris
  • BrandonQMorris
  • Brandon Q. Morris, 54, ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit den spannenden Phänomenen des Alls. So ist er für den redaktionellen Teil eines Weltraum-Magazins verantwortlich und hat mehrere populärwissenschaftliche Bücher über Weltraum-Themen geschrieben. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Ihn fasziniert besonders das „was wäre, wenn“. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten – und vielleicht auch irgendwann Realität werden.