Hard Science Fiction von Brandon Q. Morris
Neue Landkarten für Pluto: IAU legt Namen fest Space

Neue Landkarten für Pluto: IAU legt Namen fest

Seit 7. September haben die ersten 14 Berge, Ebenen, Krater und Spalten auf Pluto offizielle Namen. Die Internationale Astronomische Union ehrt damit bekannte Forscher, aber auch Weltraummissionen und bedient sich bei verschiedenen Mythen der Welt. Tombaugh Regio: Clyde Tombaugh (1906–1997) entdeckte 1930 den Pluto. Burney-Krater: Venetia Burney (1918–2009) schlug als 11-jähriges Mädchen den Namen Pluto vor. Sputnik Planitia: Nach dem ersten Erdsatelliten, Sputnik 1 (1957) (mehr …)
Schwarzes Loch frisst Neutronenstern von innen Space

Schwarzes Loch frisst Neutronenstern von innen

Was passiert, wenn sich ein Neutronenstern ein Schwarzes Loch einfängt? Das Schwarze Loch frisst den Neutronenstern von innen auf – und spuckt Gold, Platin und Uran ins All. Was nach dem Szenario eines Horrorfilms klingt, könnte ein realer Prozess sein, der die Galaxien mit schweren Elementen anreichert. Tatsächlich ist das ein bisher nicht zufriedenstellend erklärbares Phänomen: Nach dem Urknall bestand das Weltall nur aus Wasserstoff und Helium. Die schwereren Elemente kamen erst später hinzu, und zwar in dem Maße, wie sie sich im Kern der Stern durch die Fusion leichterer Elemente bildeten. Doch diese Reihe hört bei Eisen auf:…
Äußere Planeten von Trappist-1 könnten Wasser besitzen Leben

Äußere Planeten von Trappist-1 könnten Wasser besitzen

Trappist-1 ist ein vielversprechendes Sonnensystem, was die Suche nach Leben betrifft. Man weiß, dass dort gleich mehrere Planeten in der bewohnbaren Zone kreisen. Das ist der Bereich, in dem auf der Oberfläche eines Planeten Wasser in flüssigem Zustand existieren könnte. Doch der Zentralstern ist hier ein Roter Zwerg, der zu Ausbrüchen neigt und viel UV- und Röntgenstrahlung abgibt. Damit könnte der Stern seinen Planeten das Wasser längst entrissen haben. Denn die ultraviolette Strahlung bricht die Bindungen der Moleküle auf, während Röntgenstrahlung die Atmosphäre aufheizt. Neue Ergebnisse des Hubble-Teleskops (speziell des Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS)) zeigen nun, dass das höchstens…
Seltsame Radioblitze von Objekt FRB 121102 Proxima

Seltsame Radioblitze von Objekt FRB 121102

Vielleicht haben sie sich ja gelangweilt, die Bewohner einer fernen Zwerggalaxie. Als unser Sonnensystem erst 2 Milliarden Jahre als war, haben sie – möglicherweise – ein Raumschiff auf dieselbe Art auf die Reise geschickt, wie es inzwischen das irdische "Project StarShot" vorhat, nämlich in dem sie es mit Energieblitzen davonkatapultiert haben. Die Leute dort müssten technologisch sehr fortschrittlich gewesen sein, konnten sie doch Energien entfesseln, wie sie bei ganzen Sternenexplosionen typisch sind. Die Blitze, die damals entstanden, erreichen inzwischen die Erde. Sie werden hier als "Fast Radio Bursts" gemessen, schnelle Radio-Blitze also, die so heißen, weil sie genauso schnell…
Wir bekommen Besuch – von einem Stern Proxima

Wir bekommen Besuch – von einem Stern

Derzeit ist der uns nächste Stern – Proxima Centauri, den wir auch in Proxima Rising besuchen – von der Erde 4,24 Lichtjahre entfernt. Eine lange Reise, selbst das Licht braucht mehr als vier Jahre. Aber das wird sich bald ändern, "bald" jedenfalls in kosmischen Verhältnissen betrachtet. In 1,3 Millionen Jahren wird sich nämlich Gliese 710, ein Stern mit etwa 60 Prozent der Sonnenmasse, unserem System auf ein viertel Lichtjahr genähert haben. Am Nachthimmel ist der Stern dann heller als der Mars zu sehen. Vor allem aber wird erwartet, dass er die Oortsche Wolke stört, die noch weiter außen liegt,…
Wie ein Schwarzes Loch strahlt: Experiment schlägt Theorie Space

Wie ein Schwarzes Loch strahlt: Experiment schlägt Theorie

Schwarze Löcher zu erforschen, ist schon aufgrund ihrer Natur schwierig. Man kann versuchen, sie in der Badewanne zu simulieren (funktioniert überraschend gut). Der häufig benutzte Weg besteht darin, Theorien darüber aufzustellen und diese dann anhand von Messungen zu prüfen. Auch das funktioniert aber nicht immer. Manchmal ist es aber möglich, die Verhältnisse rund um ein Schwarzes Loch auf der Erde nachzuempfinden. Genau das ist Forschern der Sandia-Labs jetzt mit ihrer "Z Machine" gelungen, der stärksten Röntgenquelle der Erde. Das Experiment hat gleich mehrere Theorien über den Haufen geworfen, die Astrophysiker in den letzten zwanzig Jahren über den Aufbau Schwarzer…
Diamantregen auf Neptun und Uranus Space

Diamantregen auf Neptun und Uranus

Am Rande unseres Sonnensystems kreisen zwei Eisgiganten um unseren Zentralstern – Uranus und Neptun. Sie besitzen einen festen Kern, der von Schichten aus gefrorenen Kohlenwasserstoffen, Ammoniak und Wasser umgeben ist. Dieses "Eis" gibt den Planeten seinen Namen, verhält sich aber ganz und gar nicht so, wie wir es von Wassereis im Winter gewohnt sind. Denn nahe des Kerns von Neptun und Uranus herrschen sehr hohe Drücke und hohe Temperaturen. Unter diesen Bedingungen, das zeigen u.a. Forscher des Forschungszentrums Rossendorf bei Dresden in einem Beitrag in Nature Astronomy, werden die Kohlenwasserstoffe (Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff) aufgesplittet; der so entstehende reine…