2018
Februar
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Existenz von superionischem Wasser experimentell bestätigt

Superionisches Wasser ist eine Form von Wasser (H2O), bei der der Sauerstoff ein festes Gitter bildet, während die Wasserstoffionen (oder Protonen) sich frei darin bewegen können. Bereits in den 1980er-Jahren haben Forscher über diese Zustandsform des Wassers spekuliert, 1999 wurde ihre Existenz erstmals theoretisch mit Hilfe von Computersimulationen gezeigt. Erst heute, fast 30 Jahre später, kommt nun auch die experimentelle Bestätigung.

Superionisches Wasser ist gerade für die Weltraumforschung spannend, weil Wasser in diesem Zustand gleichzeitig flüssig und fest ist: Die Protonen sind beweglich wie in einer Flüssigkeit, die Sauerstioffatome jedoch nicht. Man nimmt an, dass superionisches Wasser insbesondere in den Tiefen der Eisriesen Neptun und Uranus existieren könnte. Dort liegen dafür die richtigen Bedingungen vor: sehr hohe Drücke (im Experiment über 190 Gigapascal) und gleichzeitig hohe Temperaturen wegen der Nähe zum Kern (im Experiment 5000 Grad Celsius).

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Die Europäer haben jetzt das größte …

… Teleskop der Welt, wenn man nach der gesamten Lichtsammelfläche sortiert. Das „Very Large Telescope“ (VLT) der Europäischen Südsternwarte auf dem Cerro Paranal in Chile errichtet, besteht aus vier 8,2-Meter-Spiegelteleskopen. Nun hat man die vier Einzelteleskope erstmals zusammengeschaltet, um den „Echelle SPectrograph for Rocky Exoplanet and Stable Spectroscopic Observations“ (ESPRESSO) mit besonders viel Licht zu versorgen. Die einzigartige Kombination entspricht den Lichtsammel-Qualitäten eines 16-Meter-Teleskops.

Die Auflösung erhöht sich durch den Trick nicht. Die Kombination macht also noch größere Instrumente wie das künftige E-ELT (39 m) nicht überflüssig.

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New Horizons stellt Entfernungs-Rekord für Fotos auf

Der 42 Kilometer durchmessende Asteroid 2012 HZ84 und der 31 Kilometer große 2012 HE85 – das sind die Motive der Fotos, die in der derzeit größten Entfernung von der Erde aufgemommen wurden, nämlich aus 6,12 Milliarden Kilometern Abstand. Die NASA-Sonde New Horizons hat damit den Rekord von Voyager 1 gebrochen, die 1990 aus 6,06 Milliarden Kilometern Entfernung einen allerletzten Foto-Blick zurück zur Erde gewagt hat.

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Marslandung im Oman: eine ganz besondere Recherche

In einem meiner nächsten Bücher soll der Mars eine Hauptrolle bekommen. Deshalb hat es mich besonders gefreut, an der Mission Amadee-18 des Österreichischen Weltraum Forum teilnehmen zu können (ein Artikel von mir über dieses Abenteuer ist am übernächsten Samstag in FOCUS zu lesen, ein weiterer folgt in der Ausgabe 3/2018 von SPACE). Ich will hier nichts vorwegnehmen, aber ein paar Reise-Details ergänzen.

Abgeholt wurde ich am 31. Januar um 6 Uhr morgens an der Sultan-Quaboos-Moschee in Salalah. Salalah ist eine wichtige Hafenstadt im Süden des Oman, früher war sie ein Zentrum des Weihrauch-Handels, heute ankern hier riesige Container-, Gas- und Öl-Frachter. Der Bus, der mich und zwei Forscher abholte, war von der Omanischen Armee gestellt, die bei dem ganzen Projekt eine wichtige Rolle spielte, gemeinsam mit dem staatlichen Ölunternehmen PDO. Wir fuhren zunächst zu dem kleinen Flughafen Marmul, der lediglich von der Ölindustrie genutzt wird. Dort trafen wir dann auf die komplette Crew, die mit einem Flieger der PDO aus der omanischen Hauptstadt Muscat gekommen war.

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