Kommen Sie näher: Text-Previews, Cover-Auswahl, Online-Lesungen bei Patreon

Vor ein paar Wochen habe ich in einem Newsletter gefragt, ob Sie, meine Leser, mich auch auf regelmäßiger Basis unterstützen würden. Überraschend viele von Ihnen waren tatsächlich dazu bereit – deshalb gibt es diese Möglichkeit nun ab sofort. Wenn Sie besonders neugierig sind, klicken Sie doch mal rein, bevor ich hier alles Weitere erkläre.

Sie sind wieder da? Das freut mich. Zuallererst möchte ich betonen, worum es geht: ein neues, zusätzliches Angebot, eines, das sie abonnieren können, darüber freue ich mich, aber überhaupt nicht müssen. Ich verspreche Ihnen: Sie werden, ob nun als zahlender Unterstützer oder nicht, weiterhin genauso viel Spaß am Lesen meiner Bücher haben, wie ich daran Freude habe, sie zu schreiben. Auch diese Website mit ihren regelmäßigen Wissenschafts-Updates wird es natürlich weiter (und zwar frei im Netz für alle) geben. Alles, was Sie auf Patreon finden, ist zusätzlich, extra, und speziell für Sie.

Dort werde ich vor allem – wenn Sie möchten – noch etwas mehr von meinem Schreibprozess berichten. Dabei bekommen Sie Einblicke, die auf einer offenen Plattform wie hier oder auf Facebook nicht möglich wären. Im realen Leben dürfen wir uns gerade nicht zu nahe kommen, die Leipziger Buchmesse fiel aus, wo Sie mich hätten besuchen können, aber dafür stehen die Türen bei Patreon offen.

Ich werde dort (mit Textproben) veröffentlichen, woran ich gerade schreibe. Sie bekommen also allererste, ungefilterte Eindrücke (dabei gehe ich von Vertraulichkeit aus). Ich beziehe Sie in die Cover-Auswahl ein. Wir treffen uns einmal monatlich zu einer Online-Lesung. Ihr Wunschname kann in einen meiner Romane einfließen, und einmal im Jahr lasse ich ein exklusives Hardcover drucken, das Sie (signiert) zugeschickt bekommen. Und Sie haben alle populärwissenschaftlichen PDFs endlich einmal an einem Ort. Hier ist alles zusammengefasst:

Es gibt noch ein drittes Level, “Galaxie” – falls Sie auch nur daran denken, es zu abonnieren, fühle ich mich schon sehr geehrt. Ich rechne aber ehrlich gesagt nicht damit. Immerhin haben Sie damit einen persönlichen Besuch durch mich gut, eine echte Lesung, wo immer Sie es wollen. Um die nötigen Reisen zu begrenzen, musste ich es auf zehn Nutzer begrenzen.

Was ist Patreon? Es ist ein Ort, an dem Leser, Hörer oder Zuschauer Kulturschaffende unterstützen können, indem sie einen monatlichen Betrag (das häufigste Modell) zahlen. Knapp 90 Prozent des Netto-Betrags (-19 % Umsatzsteuer) erreichen mich, der Rest sind Kosten für die Plattform und den Zahlungsverkehr. Der große Vorteil von Patreon besteht darin, dass Kulturschaffende nicht mehr von einzelnen Shops abhängig sind. Durch das Abo-Modell entsteht ein festes, planbares Einkommen, während Buchverkäufe natürlich immer schwanken.

Es gibt dort schon einige deutsche Künstler; einer der erfolgreichsten dürfte Christian von Aster sein. Ob das Modell auch für einen Science-Fiction-Autor funktioniert? Ich weiß es nicht, ganz ehrlich. Aber ich teste gern neue Wege. Hätte ich 2011 nicht das Kindle Direct Publishing ausprobiert, könnten sie heute nichts von Brandon Q. Morris lesen. Deshalb bin ich auch immer offen für Vorschläge, Hinweise, Kritik.

Eines noch zum Abschluss: Ich danke Ihnen aus ganzem Herzen, dass Sie meine Bücher lesen. So kann ich das hauptberuflich kombinieren, was ich am liebsten mag: Spannende Geschichten zu schreiben und faszinierende Wissenschaft anschaulich zu erklären. Vielleicht kann Patreon dafür eine weitere Basis sein.

PS: Sie sind gerade knapp bei Kasse, ob aus aktuellem Grund (C-Krise) oder einem anderen? Schreiben Sie mir bitte, dann finden wir eine Lösung.

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BrandonQMorris
  • BrandonQMorris
  • Brandon Q. Morris, 54, ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit den spannenden Phänomenen des Alls. So ist er für den redaktionellen Teil eines Weltraum-Magazins verantwortlich und hat mehrere populärwissenschaftliche Bücher über Weltraum-Themen geschrieben. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Ihn fasziniert besonders das „was wäre, wenn“. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten – und vielleicht auch irgendwann Realität werden.