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Clouds on Venus

Die Venus, die heiße Schwester der Erde und Schauplatz meines Buches "Clouds of Venus", hüllt sich komplett in eine dichte Atmosphäre mit zahlreichen Wolkenschichten. Trotzdem hat sie viel mit der Erde gemeinsam. Beide Planeten sind ähnlich in Größe und Masse, sie befinden sich beide in der gleichen Orbitalregion, die als bewohnbare Zone bekannt ist, sie haben beide eine feste Oberfläche und eine dichte Atmosphäre. Daher kann die Untersuchung des Wetters auf der Venus den Forschern helfen, auch das Wetter auf der Erde besser zu verstehen. Dazu wäre es wichtig, die Wolkenbewegung auf der Venus Tag und Nacht beobachten zu…
Tektonische Bewegungen auf der Venus Space

Tektonische Bewegungen auf der Venus

Gleich drei Missionen werden demnächst die Venus besuchen. Was gibt es dort zu sehen? Nun, zum Beispiel so etwas wie Tektonik, Bewegungen in der Kruste des Planeten. So etwas haben Mars und Erdmond nicht. Wohl aber die Venus, wie nun in einem Paper zu lesen ist. "Wir haben ein bisher unerkanntes Muster tektonischer Deformation auf der Venus identifiziert, das genau wie auf der Erde von inneren Bewegungen angetrieben wird", sagt Paul Byrne, außerordentlicher Professor für Planetenwissenschaften an der North Carolina State University und leitender und mitverantwortlicher Autor der Arbeit. "Obwohl es sich von der Tektonik unterscheidet, die wir derzeit auf…
BepiColombo fotografiert die Venus im Flug Space

BepiColombo fotografiert die Venus im Flug

Die ESA-JAXA-Mission BepiColombo hat den ersten von zwei Vorbeiflügen der Venus beendet, die erforderlich sind, um sie auf Kurs zum innersten Planeten des Sonnensystems, dem Merkur, zu bringen. Die größte Annäherung an die heiße Schwester der Erde fand heute morgen (15. 10.) um 03:58 GMT in einer Entfernung von etwa 10 720 km von der Planetenoberfläche statt. Das am 20. Oktober 2018 gestartete Raumfahrzeug benötigt neun Vorbeiflüge mit Schwerkraftunterstützung (Gravity Assist) - einen an der Erde, zwei an der Venus und sechs am Merkur, bevor es 2025 in eine Umlaufbahn um Merkur eintreten kann. Die Vorbeiflüge nutzen die Anziehungskraft der…
Lebenszeichen aus den Wolken der Venus? Leben

Lebenszeichen aus den Wolken der Venus?

Unser heißer Schwesterplanet Venus besitzt auf seiner Oberfläche kaum das Potenzial für Leben – dafür sind Druck und Temperatur viel zu hoch.  In "Clouds of Venus" macht ein NASA-Team trotzdem eine interessante Entdeckung. Daran musste ich denken, als ich eine neue Pressemitteilung der Universität Cardiff las. Die Astronomin Jane Greaves und ihre Kollegen haben über mehrere Jahre lang die Atmosphäre der Venus analysiert und sind dabei auf einen interessanten Stoff gestoßen: Monophosphan (ältere, aber chemisch inkorrekte Sammelbezeichnung: Phosphin). Auf der Erde ist Monophosphan, eine Verbindung aus Phosphor und Wasserstoff (PH3), ein Gas, das vorwiegend durch anaerobe biologische Quellen erzeugt…
NASA will Triton, Io und die Venus besuchen Buch

NASA will Triton, Io und die Venus besuchen

Die NASA hat vier neue Forschungsmissionen vorgestellt, die im Rahmen des Discovery-Programms auf Reisen gehen könnten – wenn sich denn ihre Machbarkeit bestätigt. Besuchen will man gleich drei Schauplätze, die Sie schon aus meinen Büchern kennen: Venus (gleich zweimal), Io und Triton. Von den derzeit vier Vorschlägen werden allerdings maximal zwei realisiert. Die Missionen im Einzelnen: (mehr …)
In den Wolken der Venus gleiten: NASA studiert zwei Venus-Missionen Space

In den Wolken der Venus gleiten: NASA studiert zwei Venus-Missionen

Im "NASA Innovative Advanced Concepts"-Programm (NIAC) finanziert die US-Weltraumagentur jedes Jahr interessante Projekte, die womöglich irgendwann Wirklichkeit werden könnten. Projekte in Phase 1 werden dabei für neun Monate auf ihre generelle Machbarkeit untersucht, während Phase-2-Projekte für zwei Jahre Geld bekommen, in denen sie gründlich ausgearbeitet werden sollen. Sie müssen am Ende noch nicht kommerziell umsetzbar sein – den Übergang dahin schafft dann Phase 3. Aktuell haben es zwei Projekte auf die Liste geschafft, deren Ziel die Venus ist, die höllische kleine Schwester der Erde. (mehr …)
Gigantische Muster in den Wolken der Venus – und wie sie entstehen Space

Gigantische Muster in den Wolken der Venus – und wie sie entstehen

Die Venus wird gern die "heiße Schwester der Erde" genannt. Schwester, weil sie unserem Mutterplaneten in Größe und Gestalt ähnelt. Aber ihre Atmosphäre ist von extremem Druck und hohen Temperaturen geprägt. Am Boden kann es bis zu 460 °C heiß werden. Der Planet braucht 243 Erdtage für eine Umdrehung, während die Erde einen Tag braucht, aber die Erde nimmt ihre Lufthülledabei immer brav mit. Auf der Venus hingegen braust in 60 Kilometern Höhe ein 360 km/h schneller Ostwind, der den Planeten in nur vier Tagen komplett umkreist ("atomsphärische Superrotation" nennt man das). Eine Folge dieser Bedingungen sind gigantische Muster,…
Gibt es Leben in den Wolken der Venus? Leben

Gibt es Leben in den Wolken der Venus?

Auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten, daran besteht kein Zweifel, kann sich dem irdischen vergleichbares Leben nicht halten – selbst die bisher von der Erde gesandten Sonden versagten stets nach ein paar Stunden in der Hitze von über 450 Grad Celsius. Das ist auch kein Wunder: Es ist so heiß, dass Blei schmilzt, und der Luftdruck ist 90 Mal so hoch wie auf der Erdoberfläche. Dazu regnet es Schwefelsäure. (mehr …)