2019
Januar
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Ein Planet wie ein Saphir oder Rubin?

55 Cancri e, HD219134 b und WASP-47 e sind drei Gesteinsplaneten – und sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie könnten zu einer neuen Klasse von Supererden gehören, wie Forscher der Universitäten Zürich und Cambridge in einem Paper begründen. Die Astronomen haben sich angesehen, wie Planeten in der protoplanetaren Scheibe entstehen. Passiert das wie bei der Erde in angemessener Entfernung, dann kondensieren dort schwerere Elemente wie etwa Eisen, Magnesium und Silizium.

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Ganz weit draußen: „Farout“ ist ein pinker Zwergplanet

Er ist etwa 500 Kilometer groß (das entspricht dem Durchmesser des Saturnmondes Enceladus), hat eine aus der Ferne pink anmutende Oberfläche (typisch für ein eisreiches Objekt) und braucht für einen Umlauf um die Sonne ungefähr 1000 Jahre. Das ist alles, was Astronomen bisher über den „Farout“ genannten Zwergplaneten wissen, den sie kürzlich entdeckt haben. Eigentlich heißt das Objekt 2018 VG18; seinen Spitznamen hat es bekommen, weil es so weit von der Erde entfernt gefunden wurde.

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Neptuns und Supererden entstehen am häufigsten

Mit Hilfe des ALMA-Radioteleskops haben sich Astronomen eine Reihe protoplanetarer Scheiben um junge Sterne in der Taurus-Molekularwolke näher angesehen, einem 430 Lichtjahre von der Erde entfernten Gebiet, in dem derzeit viele Sterne geboren werden. 32 protoplanetare Scheiben haben die Forscher untersucht; immerhin zwölf von ihnen besitzen eine Struktur mit Ringen und Lücken.

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Hier sind wir: Ein Signal für außerirdische Zivilisationen

Wäre es möglich, außerirdische Zivilisationen auf uns aufmerksam zu  machen? Ja, sagt eine Machbarkeitsstudie des MIT-Doktoranden James Clark, die im Astrophyscal Journal  veröffentlicht wurde. Clark hat zwei bereits verfügbare Technologien miteinander kombiniert: Starke Laser von 1 oder 2 MW  Leistung, wie etwa den Airborne Laser der U.S. Air Force, und ein großes Teleskop mit 30- oder 45-Meter-Optik, wie sie gerade im Bau sind.

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Eu:Cropis – mehr als nur Tomatenanbau im Weltall

Am Abend des dritten Dezember war ich im Kontrollzentrum Oberpfaffenhofen Zeuge, wie eine SpaceX-Rakete erfolgreich ins All gestartet ist und vom DLR-Team schließlich die Kontrolle über den ausgesetzten Satelliten übernommen wurde. Seitdem schwebt nun ein neuer Garten im All. Entwickelt von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und gebaut von den Spezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll Eu:Cropis untersuchen, wie ein geschlossenes biologisches Lebenserhaltungssystem im All funktionieren und zur Nahrungsgewinnung eingesetzt werden kann.

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Dunkle Materie + Dunkle Energie = Flüssigkeit mit negativer Masse?

Das Konzept der Dunklen Materie haben die Physiker eingeführt, nachdem sie festgestellt haben, dass u.a. den Galaxien Masse fehlt, um ihre Rotation zu erklären. Die Dunkle Energie mit ihren seltsamen Eigenschaften brauchen sie, um zum Beispiel die Entwicklung des Universums in seiner frühen Kindheit zu erklären, als es plötzlich einen gewaltigen Wachstumsschub gehabt haben muss. Beide Konzepte werden im aktuellen Modell des Universums, LambdaCDM genannt, zusammengefasst.

Dieses Modell hat allerdings einen kleinen Nachteil: Es sagt nichts darüber, woraus Dunkle Materie und Dunkle Energie bestehen. Die Experimentalphysiker sind der Antwort auf diese Frage in den letzten Jahren auch kein Stück näher gekommen. Man bräuchte neuartige Physik, aber alles, was die Experimente ergeben, ist eine Bestätigung der gegenwärtigen physikalischen Erkenntnisse.

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