2018
Januar
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Planeten, die um Planeten kreisen: Diversität im Orion-Nebel

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild des Orion – das heißt, er leuchtet selbst, angeregt von den vielen jungen Sternen, die aus seinem Material entstanden sind und noch entstehen. Das Video unten zeigt eine hübsche Animation der NASA, die Bilder mehrerer Teleskope verwendet, um einen Flug durch den Orionnebel zu simulieren. Sie sollten sich übrigens nicht wünschen, dieser Route mit einem Raumschiff zu folgen, denn dann sehen sie: nichts, nur die Schwärze des Alls. Als Nebel offenbart sich der Orionnebel nur aus der Ferne und mit den richtigen Instrumenten beobachtet.

Das Hubble-Teleskop hat sich im vergangenen Jahr den 1350 Lichtjahre entfernten Nebel unter einem ganz bestimmten Gesichtspunkt noch einmal neu angesehen. Diesmal ging es nicht um die großen, hellen Sterne wie den Theta¹ Orionis C mit der 200.000-fachen Leuchtkraft der Sonne, sondern um besonders kleine Objekte, etwa Braune Zwerge. Dabei handelt es sich um Himmelsobjekte, die nie schwer genug zur Zündung der Fusionsreaktion in ihrem Inneren waren, also nie zu Sternen im eigentlichen Sinn geworden sind. Sie geben trotzdem über verschiedene Mechanismen Wärme ab, lassen sich also von infrarot-empfindlichen Hubble beobachten.

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Astronauten entwickeln in der Schwerelosigkeit leichtes Fieber

Ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit führt nicht nur zum Verlust von Knochen- und Muskelmasse, sondern erhöht auch die Körpertemperatur. Das haben Forscher unter anderem der Berliner Charité an Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS gemessen. Ihre Ergebnisse veröffentlicht das Magazin Scientific Reports. Dazu hatten sie spezielle Stirn-Sensoren entwickelt, die auch für kleinere Temperaturdifferenzen empfindlich sind.

Während sportlicher Aktivität stieg die Kerntemperatur der Astronauten demnach auf bis zu 40 Grad. Doch mit der Zeit, also über zweieinhalb Monate, erhöhte sich auch die Körpertemperatur in Ruhe um ein Grad auf 38 Grad. Offenbar fällt es dem Körper unter dem Einfluss der Mikrogravitation deutlich schwerer, überflüssige Wärme abzugeben. Schweiß verdunstet auf der Haut schlechter, was insbesondere doch das deutliche Fieber nach schwerer körperlicher Betätigung erklärt. Zudem kann auch physischer und psychischer Stress die Körpertemperatur erhöhen.

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Tabbys Stern: Doch keine außerirdische Megastruktur

KIC 8462852 ist ein Stern mit etwa 1,4-facher Sonnenmasse, der den Astronomen seit Herbst 2015 Rätsel aufgibt. Das nach der Astronomin Tabetha Boyajian auch „Tabbys Stern“ genannte Objekt der Spektralklasse F verändert seine Helligkeit um bis zu 22 Prozent – ohne dass ein Muster erkennbar wäre. Die naheliegende Erklärung dafür wäre ein bisher unbekannter Körper, der sich ab und zu in die Sichtlinie zwischen der Erde und Tabbys Stern schieben müsste. Besonders fantasibegabte Forscher haben aber auch schon au0erirdische Megastrukturen, etwa eine Dyson-Sphäre, als Ursache vorgeschlagen.

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